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Praxis

Woher ich komme

Tatsächlich wollte ich eigentlich immer Arzt werden. Warum, kann ich nicht wirklich sagen. Es gab keinen Arzt in meiner Familie, dessen Vorbild ich hätte nacheifern können. Es war einfach in mir. Und da ich mein Leben lang intensiv, mit ganzem Herzen und in den verschiedensten Formen Sport betrieben habe, war der Weg hin zu einer akuten Medizin, hin zur unmittelbaren Behandlung frischer Verletzungen geradezu unausweichlich. Mein Weg war die Unfallchirurgie.

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Christian Mohme
Chiropraktiker
Luzia Eder
Ernährungsberaterin
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Neurocoach
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Christian Mohme

Chiropraktiker

Woher ich komme

Tatsächlich wollte ich eigentlich immer Arzt werden. Warum, kann ich nicht wirklich sagen. Es gab keinen Arzt in meiner Familie, dessen Vorbild ich hätte nacheifern können. Es war einfach in mir. Und da ich mein Leben lang intensiv, mit ganzem Herzen und in den verschiedensten Formen Sport betrieben habe, war der Weg hin zu einer akuten Medizin, hin zur unmittelbaren Behandlung frischer Verletzungen geradezu unausweichlich. Mein Weg war die Unfallchirurgie.

Ich habe meine erste Stelle als Assistenzarzt 1996/1997 in der Abteilung für Allgemein- und Unfallchirurgie im Krankenhaus Maria Hilf in Krefeld absolviert. Danach wechselte ich ins St. Elisabeth Krankenhaus nach Grevenbroich, behielt die Ausrichtung der Ausbildung jedoch bei. 2003 kam die Prüfung zum Facharzt für Allgemeinchirurgie. Im Rahmen der Weiterbildung zum Unfallchirurgen blieb ich noch ein weiteres Jahr in dem Haus. 2004 kam dann der Wechsel ins Marien Hospital nach Düsseldorf, in eine frisch gegründete eigenständige Abteilung für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie. 2006 folgte die Prüfung zum Facharzt für Unfallchirurgie und der Aufstieg zum Oberarzt der Abteilung. Zusammen mit vielen anderen engagierten Mitstreitern konnte ich meinen Beitrag dazu leisten, eine Abteilung auf medizinisch wie organisatorisch wie auch (und darauf bin ich besonders stolz!) menschlich außerordentlichem Niveau aufzubauen.

Als Oberarzt gehörten neben dem medizinischen Alltagsgeschäft auch die strategischen Planungen zu meinem Aufgabenbereich. Ich nahm an den turnusmäßigen Budget-Gesprächen teilt, ich kümmerte mich um alle Fragen und Belange des Medizincontrollings, ich war an der Koordination und Organisation des stetig zunehmenden Sprechstundenbedarfs beteiligt. Es gelang uns als Abteilung im Verlauf, bei gleichbleibender Bettenzahl die Patientenzahlen nahezu zu verdoppeln. Wir führten die Abteilung in eine erfolgreiche Iso-DIN Zertifizierung und wurden Gründungsmitglied im Traumanetz Düsseldorf - dem zweiten gegründeten Traumanetzwerk bundesweit.

Nach einigen generellen strategischen Umplanungen im Krankenhaus-Verbund suchte ich eine neue Orientierung und wechselte zum 01. April 2014 in das Helios Krankenhaus St. Johannes in Duisburg.

Meine neue Stelle war ein völliger Neustart. Ich bekam die Möglichkeit, jenseits einer akuten klinischen Tätigkeit meine klinische Erfahrung einzubringen. Ziel war es, bei der Optimierung von verschiedenen Abläufen in und zwischen den einzelnen Abteilungen zu helfen. Nominell fungierte ich als stellvertretender Leiter des Medizincontrollings, war aber neben den bürokratischen Vorgängen vorrangig in den Abteilungen und auf den Stationen unterwegs, um Potentiale zur Verbesserung des klinischen Alltags zu erkunden. Ich begleitete (natürlich im Zusammenspiel mit meinen Mitarbeitern) Visiten, gab Schulungen für junge Ärzte. Der Arbeitsalltag war durchaus ausfüllend und befriedigend, ich konnte mein großartiges Team sowie den wechselnden Kontakt und Austausch mit den vielen verschiedenen Abteilungen genießen. Das Aufspüren und Lösen von Problemen, das Schaffen neuer Strukturen - das war ein toller und befriedigender Job. Und dennoch: Mittlerweile habe ich erneut einen Wechsel vollzogen. Jetzt habe ich meine wirkliche Berufung gefunden.

Ich selber habe durchaus gerne operiert, hatte jedoch immer schon eine noch größere Freude in den Ambulanzsprechstunden gefunden - im kontinuierlichen Umgang mit Patienten und deren Beschwerden: Von der Erstversorgung einer Verletzung beim akuten Eintreffen in der Ambulanz über die Planung des Therapieablaufes bis hin zur Nachsorge mit dem bestmöglichen Abschluss. Dabei jedoch war mein Tun gefühlt nie wirklich umfassend. Es war - bei allem Benefit für die Patienten - immer nur eindimensional, immer nur auf "die eine" Verletzung bezogen. Und auch in dieser nur einen Dimension hatte die Schulmedizin, die mir beigebracht worden war, nicht immer eine Antwort parat. Oft - aber nicht immer.

Bereits während meiner Zeit in der Unfallchirurgie war ich durch einen Oberarzt-Kollegen auf eine "andere" Therapiewelt aufmerksam geworden: die Chiropraktik. Er hatte durch eigene Erfahrungsberichte früh mein Interesse für diese Behandlungsform geweckt. Nach einem Fortbildungs-Wochenende für amerikanische Chiropraktik, das er bei einem renommierten Ausbilderteam in Hamburg absolviert hatte, waren seine ersten Worte zu mir: "Christian, Du MUSST den nächsten Kurs mit mir zusammen machen. Glaub's mir - DAS ist Deine Welt!"

Der Rest ist schnell erzählt: 2013 war ich für mein erstes Fortbildungs-Modul in Hamburg. Und unabhängig davon, dass vieles, was auf mich einstürzte, neu und ungewohnt und meine schulmedizinische Welt oft auf den Kopf stellte, dauerte es buchstäblich keine fünf Minuten - und ich war komplett gefesselt.

Mittlerweile habe ich diverse Kurse für die verschiedenen Techniken absolviert. Und mit jedem Kurs, mit jedem Wochenende, mit jeder neuen Technik und auch mit jedem neuen persönlichen Kontakt wuchs die Faszination, die diese Welt, diese neue Idee auf mich ausübte und immer noch mit jedem Tag mehr ausübt. Über die verschiedenen Kurse haben sich ganz wunderbare Freundschaften entwickelt - unter anderem haben wir ein Netzwerk von Chiropraktikern ins Leben gerufen, in dem wir uns sehr vertrauensvoll über chiropraktische Problemstellungen sowie organisatorische Fragen austauschen.

2014 habe ich einen eigenen speziellen Behandlungstisch gekauft, auf der ich an einem Abend in der Woche zunächst nur Freunde und Familie behandelte, recht schnell aber auch einen immer weiteren Personenkreis. Dabei reichte das Spektrum rasch von jugendlichen Leistungssportlern über körperbewusste Patienten aller Altersstufen bis hin zu chronischen Schmerzpatienten. Das alles lief ausdrücklich unter der Rubrik "mein Hobby" und fand komplett ohne Werbung oder Internet-Auftritt statt. Zuläufe generierten sich nur durch Mund-zu-Mund-Propaganda. Die wurden im Verlauf so zahlreich, dass ich mich irgendwann gefordert sah, einen zweiten Abend und zuletzt sogar einen dritten Abend pro Woche anzubieten.

Der Zeitaufwand war letztlich mit einem regulären Vollzeit-Job und natürlich insbesondere auch mit der Familie auf Dauer nicht zu vereinbaren. Und die Zufriedenheit, die ich in der Chiropraktik für mich und auch bei meinen Patienten fand, ließ letztlich nur eine Konsequenz zu: Ich habe meine Arbeitsstelle in Duisburg gekündigt und zum 01.01.2016 - auf den Tag genau 20 Jahre nach meinem ersten Arbeitstag als Arzt - meine eigene Praxis für Chiropraktik eröffnet.

Luzia Eder

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    In aller Regel schließt sich daran bereits eine erste Behandlung - die sogenannte Justierung - an. Im Anschluss können sie je nach Behandlungsplan direkt vor Ort weitere Therapietermine vereinbaren. Planen sie für die weiteren Behandlungen jeweils ca. 15 Minuten ein.